Die Anatomie der Katze



Der Körper

Im Durchschnitt sind Katzen ca. 50 cm Lang, und 4-5 Kg schwer. Sie hat 230 Knochen (24 mehr als der Mensch), und 110 - 140 Herzschläge/Min. Die Körpertemperatur beträgt ca. 38,7 Grad.

 

Die Augen

Katzen sehen 7x schärfer als der Mensch. Den grössten Vorteil gegenüber unseren Augen, liegt aber in der Nachtsicht: Dank eines Art Spiegels - der reflektierenden Zellschicht, welche hinter der Netzhaut liegt und wie ein Restlichtverstärker wirkt, kann die Katze sich auch bei fast völliger Dunkelheit sicher bewegen. Darum funkeln Katzenaugen auch in der Dunkelheit.

 

 

Die Pfoten

An den Vorderpfoten befinden sich fünf, an den Hinterpfoten je vier Krallen. Sie dienen als Waffe und Werkzeug. Beim kämpfen und klettern spannt sie bestimmte Muskeln an, und fährt so die Krallen aus.

Übrigens:

Kater sind meist Linkspföter, Katzen Rechtspföter!

 

Die Zunge

Verhornte Zungenpapillen mit Widerhaken machen die Zunge rauh. Optimale Voraussetzungen, für die Fellpflege, zum trinken, und um z.B. Fleisch vom Knochen zu lecken. Die Katzenzunge kann salzig, bitter und sauer schmecken. Süss nicht.

 

Die Barthaare

Die Barthaare sind die Sensoren der Katze. Dank des Schnurrbartes eckt die Katze nirgens an, auch nicht bei völliger Dunkelheit. Die Katze nutzt sie zum abmessen von Durchgängen und zum betasten von Gegenständen. Sie sind so lang, wie ihr Körper breit ist. Ausserdem sind die Schnurrhaare ein Stimmungsmesser: Nach vorne gerichtet, heisst Angriffslust, nach hintern gerichtet heisst Neugier, zur Seite gerichtet heisst Ausgeglichenheit.

 

Der Schwanz

Er misst 25 - 30 cm, und ist dank seiner 20 Wirbel sehr biegsam. Mit Hilfe des Schwanzes tariert sie ihren Körper nach einem Sturz aus, und landet mit seiner Hilfe meist auf allen Vieren. Ist die Sturzhöhe jedoch zu gering, kann sie dennoch falsch aufkommen, und sich verletzen.

 

Die Ohren

Selbst Töne im Ultraschallbereich kann die Katze hören. 10,5 Oktaven kann sie wahrnehmen. Die Ohren sind auch ein Stimmungsmesser: Sind sie z.B. angelegt hat sie Angst oder fühlt sich gefährdet. Aufgestellt und nach vorne ausgerichtet ist sie in Lauerstellung.

 

 

Die Nase

Die Katze verfügt über 200 Millionen Riechzellen.