Wissenswertes über Katzen


Die ersten Schritte

Wenn Sie eine neue Katze bekommen, 🐾 ist der erste sinnvolle Weg zum Tierarzt. Er schaut nach Ohrmilben, entwurmt die Katze, untersucht sie nach Krankheiten und spricht mit Ihnen über Kastration und notwendige Impfungen.

👉Auch wenn Sie Ihre Katze nur im Haus halten, können Krankheitserreger durch Sie mitgebracht werden, die sogar noch Tage überleben können. Deshalb sind Impfungen für die Katze grundsätzlich sinnvoll.

 

 

Betteln bei Tisch 💛

Wenn Sie nicht möchten, dass Ihr Stubentiger bei Tisch bettelt, sollten Sie von Beginn an, auf Zufütterung bei Tisch verzichten.

Sie gewöhnen Ihrer Katze später das betteln nur sehr mühsam wieder ab.

Bedenken Sie auch, dass vieles was Sie bei Tisch zu sich nehmen für die Katze nicht gut ist (z.B.: scharf Gewürztes, Milchprodukte [Lactose], heißes etc.).

 

Gefahrenquellen🐾⚠️

Kippfenster sind eine der größten Gefahren für unsere Stubentiger!
Versucht eine Katze, durch ein gekipptes Fenster zu schlüpfen, kann sie stecken bleiben – oft mit tödlichen Folgen. 👉 Also: Kippfenster immer sichern!

Auch heiße Herdplatten sind hochgefährlich.
Ein kurzer Sprung auf die Arbeitsplatte kann zu schlimmen Verbrennungen an den zarten Pfoten führen.
Darum: Katze früh ans „Nicht-hochspringen“ gewöhnen und Herdplatten schützen. 🔥🐱 

 

Wer betreut meine Katze?

🥇 Professionelles Katzensitting

 

Lassen Sie Ihre Katze von einem qualifizierten Betreuer in den eigenen vier Wänden versorgen.

  • Der Service: Der Sitter kommt ein- bis zweimal täglich vorbei, füttert, reinigt das Katzenklo und spielt – alles, was Ihre Katze braucht.

  • Der Vorteil: Kein Stress! Ihre Katze behält ihr Revier, ihre Gerüche und ihre Routine. Sie kommen nach Hause zu einem entspannten Tier.

⚠️ Die Alternative: Tierpension (Achtung!)

 

Pensionen sind nur eine Option, wenn die Betreuung zu Hause absolut nicht möglich ist.

  • Bedenken: Die Pension bedeutet doppelten Stress: Der Transport (Autofahrt!) und eine komplett fremde Umgebung.

 

 

Erziehung

1. Sofort handeln! 🐾

Wenn deine Katze auf dem Glastisch oder der Ceranplatte herumspringt und du es erst später bemerkst – das Schimpfen bringt nichts! 😾 Sie versteht nicht, was sie falsch gemacht hat und wird nur verunsichert.

Besser: Wenn du sie live dabei erwischst, reicht ein scharfes „Nein!“ – so merkt sie schnell, was sie nicht darf. 👍

Tipp: Kratzt sie an Möbeln? Einfach sanft zum Kratzbaum führen – sie wird’s lieben! 🐱💅

Körperliche Bestrafung? Absolutes No-Go! 😡 Das ist keine Erziehung, sondern Tierquälerei!

2. Konsequenz ist der Schlüssel! 🔑

Katzen testen ständig ihre Grenzen, wie kleine Kinder.  (Denk nur an das Betteln beim Essen 😂)

Klarheit und Konsequenz sind wichtig. Sie sind nicht so einfach zu erziehen – und genau das macht Katzen einzigartig! 💖

 


Kratzbaum

Tapeten-Alarm? 🚨 Rette deine Möbel und mach deine Katze glücklich! 💖

Krallen schärfen ist für jede Katze ein natürliches Bedürfnis – aber das muss nicht auf Kosten deiner Einrichtung gehen!

Ein hochwertiger Kratzbaum (oder ein praktisches Kratzbrett/eine Kratztonne) ist die perfekte Lösung:

  • Schutz: Nie wieder zerrissene Tapeten oder zerkratzte Sofas.

  • *️⃣ Fitness-Studio: Er dient als Kletterparadies für tägliche Abenteuer.

  • *️⃣ Wellness-Oase: Er bietet einen gemütlichen Ruhe- und Aussichtsplatz.


Platzbedarf

Eine Katze die als Wohnungskatze gehalten wird, sollte mindestens in einer 2-Zimmerwohnung zuhause sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Samtpfote zu allen Räumlichkeiten Zugang hat. Ist Ihre Katze gezwungen, ihr ganzes Leben in nur einem Raum zu verbringen,wird sie nicht glücklich sein. Tragen Sie auch dem Erkundungsdrang Ihrer Katze Rechnung, indem Sie z.B. Kartons oder Obstkisten umgestülpt im Raum plazieren. Die Katze wird sie dann gerne untersuchen, und sich dann auch darin verkriechen. Sitzgelegenheiten sollten in verschiedenen Höhen vorhanden sein. Verwehren Sie ihr also nicht Fensterbänke und Sessellehnen zu benützen!

 

Katzengruß

Wenn die Katze einen Artgenossen oder einen Menschen willkommen heisst, reibt sie ihren Kopf, und markiert ihn blitzschnell mit ihrem "Parfüm", welches sie in Duftdrüsen am Kinn, den Lippen und an beiden Kopfseiten bei sich trägt.

 

Freigängerkatzen

Bei Freigängern sollten Sie einige Dinge beachten, welche bei drinnen lebenden Katzen nicht nötig sind.

 

So sollten Sie die Katze ausser gegen Flöhe, auch gegen Zecken behandeln (entsprechende Präparate erhalten Sie im Zoofachhandel).

 

Untersuchen sie trotzdem die Katze regelmässig nach Zecken, da diese auch bei der Katze Krankheiten übertragen.

 

Ist die Katze von einer Zecke befallen, so entfernen Sie diese mit einem Zeckenzieher (im Fachhandel). Dies ist die sanfteste Methode. Ist kein Zeckenzieher zur Hand, geht zur Not auch eine spezielle Zeckenzange, oder einfach eine Pinzette. Dazu greifen Sie die Zecke mit der Pinzette/Zange und ziehen sie mit einem gleichmässigem festen Zug mit einer leichten Drehung aus der Katze. Vermeiden Sie Schraubbewegungen (die Zecke hat kein Gewinde). Auch mit Öl oder dergleichen zu beträufeln bewirkt nur, dass die Zecke noch mehr Gift abgibt. Behandeln Sie die Stelle anschliessend mit Desinfektionsmittel.

 

Sind Sie umgezogen, oder bekommen Sie Katzenzuwachs, lassen Sie der Katze erst ca. 2 - 4 Wochen Zeit sich zu aklimatisieren, bevor Sie sie rauslassen. Die Katze könnte sich sonst in der fremden Umgebung verlaufen, falls sie z.B. erschreckt oder von einer anderen Katze verjagt wird.

 

Auch braucht die Freigägerkatze zusätzliche Impfungen wie z.B. gegen Tollwut. Ihr Tierarzt berät Sie gerne.

 

Katzenklo

Katzen sind äusserst reinliche Tiere! Deshalb ist es unabdingbar, das Katzenklo immer sauber zu halten. Wenn es den Katzen nicht mehr sauber genug ist, werden sie das Klo nicht mehr benutzen, und ihr "Geschäft" irgendwo in Ihrer Wohnung verrichten. Sollte also Ihr Stubentiger sein "Geschäft" in der Wohnung verrichtet haben, bestrafen Sie ihn nicht gleich, sondern sehen Sie erstmal nach ob das Katzenklo auch sauber ist. Es kann aber auch andere Ursachen haben, wenn die Katze das Katzenklo auf einmal nicht mehr benutzt, z.B.: Umzugsstress, längere Abwesenheit der Bezugsperson(z.B. Urlaub), zu wenig Aufmerksamkeit u.s.w.

 

Umzug

Umzug ist für Katzen purer Stress! Am besten holen Sie die Katzen erst in die neue Wohnung, wenn alle Helfer fort sind, und Ruhe eingekehrt ist. Plazieren Sie vertraute Dinge in der Wohnung, wie z.B.: Fressnäpfe, Spielzeuge, Kratzbaum, Kuschelkissen, Kleidungsstücke etc.

Sie werden erst einmal in Ruhe die neue Wohnung in allen Ecken untersuchen.

Wenn Sie Freigängerkatzen haben, so lassen Sie sie erst nach ca. 14 Tagen, wenn sie sich an ihr neues Zuhause gewöhnt haben, wieder raus. Sie könnten sich verlaufen, wenn sie erschreckt, oder von anderen Tieren gejagt werden.

 

Fortpflanzung

Ist die Katze geschlechtsreif, was schon nach wenigen Monaten der Fall ist, lockt sie Paarungspartner mit einen Duftstoff im Urin herbei. Haben Sie eine reine Wohnungskatze, wird es dann sehr lustig, wenn sie überall ihren Duft in der Wohnung versprüht.

Dagegen können Sie Abhilfe schaffen, indem Sie sie nach ca. 4 Monaten kastrieren lassen.

Ist die Katze trächtig, trägt sie ca. 63 bis 65 Tage, und wirft beim ersten Wurf 2 - 3 Junge, und später bis zu 7 Junge.

 

Lebenserwartung

Katzen, welche im Haus leben und versorgt werden können 15 bis 18 Jahre alt werden. Freilebende Katzen ohne menschliche Zuwendung werden dagegen nur 5 - 8 Jahre alt.

Kastrierte Katzen werden übrigens um die Hälfte älter als Unkastrierte!

 

Entwöhnung

Katzenbabys sind süss. Aber achten Sie darauf, dass die Kitten schon von der Mutter entwöhnt sind, wenn Sie sie zu sich holen. Dies ist erst nach 12 Wochen der Fall. Auch wenn das Kitten schon feste Nahrung fressen kann (ca. 6. Woche), bekommt es durch die Muttermilch noch wertvolle Nährstoffe mit, was für die Gesundheit der Kleinen sehr wichtig ist. Auch das sozialverhalten wird noch geprägt, im Spiel mit den Geschwistern. Zu früh entwöhnte Kitten leiden später oft an psysischen und physischen Gesundheitsstörungen.

 

Anfragen zur Katzenbetreuung oder Tierbetreuung für Katzensitter/Catsitter

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